Mein Name ist Antonia Weishaupt, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Berlin. Aktuell mache ich das Vorsemester Medizin an der Prometheus Akademie und werde in den nächsten vier Monaten neben dem Studium erzählen, was wir hier alles erleben und wie wir es erleben.

Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und habe wirklich nicht den besten Schnitt (2,5).  Das hält mich ganz und gar nicht davon ab, mein Medizinstudium anzustreben. Natürlich wird es wahnsinnig schwer für mich, einen Studienplatz in Deutschland zu bekommen aber ich will es trotzdem probieren. Das Vorstudium an der Prometheus Akademie ist für mich eine großartige Chance, mich auf die entsprechenden Tests vorzubereiten und vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern nochmal bessere Noten zu schreiben, weil diese ja doch sehr wichtig sind.

Ich möchte vor allem deshalb Medizin studieren und Ärztin werden, weil ich dort die Chance habe den Menschen wirklich zu helfen und wirklich was zu verändern.

Dadurch, dass meine Großeltern beide Ärzte waren, mein Onkel Chefarzt in Braunschweig ist und meine Eltern beide ebenfalls im Gesundheitswesen tätig sind habe ich schon relativ früh daran gedacht, zumindest etwas in die Richtung auch zu machen. Als ich in der 9. Klasse dann in Form eines Berufsfindungspraktikums mit den OP durfte, festigte sich der Berufswunsch der Ärztin.


Im Wintersemester 2016/17 startete zum ersten Mal das Social Media Projekt #medizinstudium an der Prometheus Akademie. Dabei berichten 2 Teilnehmer 4 Monate live aus dem Vorsemester Medizin und erzählen, was sie erleben.


Bei meinem ältesten Cousin (er studiert mittlerweile im 5. Semester in Witten/Herdecke) habe ich gesehen, wie viel Spaß es machen kann. Ich habe aber auch gesehen, wie anstrengend das ist. Ich möchte vor allem deshalb Medizin studieren und Ärztin werden, weil ich dort die Chance habe den Menschen wirklich zu helfen und wirklich was zu verändern. Und genau diese Dankbarkeit, die ich bereits im kürzlich absolvierten Pflegepraktikum von den Patienten erfahren habe, ist eines der schönsten Gefühle.

Erst die Hoffnung, dann 8 Wochen Stille, dann die Absage

Bevor ich mit dem Vorsemester Medizin anfing, habe ich mich an der Uni in Riga beworben. Ich bin hingeflogen, war beim Open Day und habe mir die Stadt angeschaut. Acht Wochen habe ich auf eine Antwort gewartet und weil die Stadt wunderschön ist und die Uni echt toll aussah, war ich entsprechend enttäuscht eine Absage zu bekommen.

Davon lasse ich mich aber nicht unterkriegen und werde es auf jeden Fall weiter überall probieren. Nach dem Vorsemester werde ich mich vor allem im Ausland bewerben aber es auch bei den privaten Unis und per Losverfahren hier in Deutschland versuchen.

Wie ich meine Chancen auf einen Studienplatz vergrößern will

Ich habe natürlich viel im Internet geguckt, was ich alles machen kann, um bessere Chancen zu haben, einen Studienplatz zu bekommen. Dabei stieß ich dann fast durch Zufall auf das Video vom Vorsemester an der Prometheus Akademie. Nachdem ich das  gesehen habe und ich mich auf der Website genauer informiert habe, war für mich klar, dass es eine großartige Sache ist, vor allem auch für Leute wie mich, die keinen Schnitt von 1,0 haben.

Zweite Woche Vorsemester

Das Vorstudium, wir sind jetzt am Ende der zweiten Woche, hat mich positiv überrascht. Es ist von der Art her wie eine Uni. Und genau das macht es so super. Das, was ich am wenigstens erwartet hätte, ist wie viele Leute dann doch aus anderen Städten oder sogar Ländern kommen. Das finde ich das absolut beste daran. Als Beispiel… ich sitze inzwischen in einer Reihe mit einem Kommilitonen aus Heidelberg, einem aus Frankfurt, einem aus Wien und einem der auch aus Berlin kommt.

Antonia Weishaupt neben ihren Kommilitonen im Vorsemester Medizin

In der ersten Woche kannte ich kaum jemand und ich habe mich vor allem darauf konzentriert, mir eine gute Strategie zum Mitschreiben, Lernen und Nacharbeiten anzugewöhnen (ja, es ist doch ziemlich viel). Am Ende der ersten Woche haben wir  uns dann bei einem „get-together“ alle besser kennenlernen können.

Erst Chemieklausur, dann Physik

Am Montag nach dem Wochenende hat man sich dann noch kurz ausgetauscht, wie der Abend noch war und dann ging es aber direkt weiter im Programm mit Chemie und mehreren Seiten Mitschrift. Am kommenden Donnerstag erwartet uns dann die Chemieklausur und dann geht’s weiter mit Physik. Yeah!

Antonia Weishaupt und Justin Dekkers im großen Hörsaal im Vorsemester Medizin

Mein Name ist Antonia Weishaupt, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und habe wirklich nicht den besten Schnitt (2,5). Das hält mich ganz und gar nicht davon ab, mein Medizinstudium anzustreben.