Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), der Bundesfreiwilligendienst (BFD), eine medizinische Ausbildung (z.B. Krankenpflegepraktikum) oder ein dem Studium vorgeschaltetes Vorsemester Medizin an der Prometheus Akademie unterstützen den Interessierten ganz wesentlich bei der Entscheidungsfindung, ob ein Medizinstudium wirklich das Richtige und der Traumberuf Arzt/Ärztin überhaupt geeignet ist.

Krankenpflegepraktikum nach Ablehnungsbescheid

Darüber hinaus kann die Zeit, wenn denn ein Ablehnungsbescheid von Hochschulstart eingegangen ist, auch dazu genutzt werden, das ohnehin geforderte dreimonatige Krankenpflegepraktikum zu absolvieren. Gefordert wird im Medizinstudium nämlich, dass alle Studierenden dies bis zum 1. Staatsexamen (Physikum) nachweisen müssen.

Auswirkung auf die Medizinstudium-Bewerbung

Einige private Unis verlangen im Übrigen auch längere Praktika, die in der Regel vor dem Beginn des Studiums absolviert werden müssen. Manche Universitäten gewähren für eine abgeschlossene medizinische Ausbildung einen Bonus auf den Abiturdurchschnitt. Hierzu zählen z.B. Ausbildungen zum Rettungssanitäter, Rettungsassistent bzw. Notfallsanitäter oder Gesundheits- und Krankenpfleger.

Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH)

Führt die Universität im Rahmen des Auswahlverfahrens der Hochschulen (AdH) Auswahlgespräche durch, dann fällt eine medizinische Vorbildung wie oben genannt durchaus positiv ins Gewicht. Denn die Ausschüsse wollen ein möglichst umfassendes Bild ihrer Bewerber bekommen und deren Motivation und Stärken ermitteln.

Auch das Vorsemester Medizin an der Prometheus Akademie kann hier eine sehr geeignete Alternative sein.

Sebastian Stricker ist für die fachliche Leitung des Vorsemesters Medizin zuständig. 2016 hat er seine Approbation erhalten, nachdem er 7 Jahre Humanmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin studiert hat. Aktuell promoviert er am Institut für Biochemie der Charité, wo er an einem neuen Medikament zur Behandlung der Schuppenflechte forscht.