Beiträge

Ist die ersehnte Bescheidung für den Studienplatz in Medizin nicht erfolgt, gibt es immer noch das Losverfahren. Die Note ist dann vollkommen irrelevant. Wer teilnehmen will, muss sich direkt bei den Hochschulen einschreiben. Aber Achtung: Auch hier gibt es Fristen. Für die Anmeldung zum Losverfahren hat jede Hochschule ihre eigenen Regeln. In der Trefferliste, die man auf eine entsprechende Suchanfrage hin erhält, findet man meist einen Link auf die Informationsseiten der jeweiligen Hochschule. Dort ist dann auch eine Beschreibung des für diese Hochschule gültigen Verfahrens zu finden.

Ob man im Losverfahren erfolgreich war, erfährt man direkt von den Hochschulen. Eine Rückmeldung erfolgt also nur, wenn das Losverfahren zu einem positiven Ergebnis geführt hat! Ablehnungsbescheide werden im Losverfahren nicht verschickt.

Was kann das Angebot “www.freie-studienplaetze.de“?

Dieses Web-Angebot ist eine gemeinschaftliche Aktion der in der Hochschulrektorenkonferenz zusammengeschlossenen Hochschulen und der Stiftung für Hochschulzulassung. Es wird von allen Bundesländern unterstützt. Über die Börse lassen sich bundesweit Studienangebote finden, für die es wenige Wochen vor Semesterbeginn noch freie Studienplätze gibt. Die Studienplatzbörse öffnet zum 1. September und hat mit Beginn der Vorlesungen ihre Aufgabe erledigt, so dass sie am 31. Oktober wieder schließt. Neben den Studienangeboten der bundesweiten Studienplatzbörse können auch frei gebliebene Studienplätze über das “Clearingverfahren” vergeben werden. Eine Übersicht der Studienfächer des Clearingverfahrens ist auf der Seite der Börse über einen Link zu finden. Die Hochschulen können allerdings unabhängig von den Clearingverfahren hochschuleigene Nachrück- und Losverfahren anbieten.

In diesen Tagen gingen wieder viele Tausend Zulassungsbescheide für das Medizinstudium raus an zukünftige Studierende, aber leider eben auch eine große Zahl von Ablehnungen. Da ist dann die Enttäuschung groß, da platzt zunächst so mancher Lebenstraum und die Frage taucht auf, wie es weitergehen kann? Welche Möglichkeiten gibt es, doch noch irgendwie an den ersehnten Studienplatz zu kommen. War da nicht mal die Rede vom Ausland, hat nicht jemand aus dem Freundeskreis von juristischen Wegen gesprochen? Und wie ist das mit dem Losverfahren, mit Wartesemestern und Nachrückverfahren?

Kann man alles machen, sicher, aber es gibt einen weiteren Weg, auch nach der Ablehnung von Hochschulstart Uniluft zu schnuppern und gleichzeitig die Chancen auf einen Studienplatz Medizin zu erhöhen: das Vorsemester Medizin an der Prometheus Akademie.

Hier lernt man in knapp 500 Unterrichtstunden alle wesentlichen Grundlagen der medizinischen und naturwissenschaftlichen Fächer. Dieses dem Medizinstudium vorgeschaltete Vorsemester dauert vier Monate und findet in Deutschland an den Standorten Berlin, Köln und München statt. Im Jahr 2014 konnten 75% aller Teilnehmer innerhalb eines Jahres danach tatsächlich ihr angestrebtes Medizinstudium beginnen. Die Wartezeit konnte sinnvoll überbrückt werden und das erlernte Grundlagenwissen hat vielen den Einstieg in ihr Medizinstudium erleichtert.

Neben viel theoretischem Fachwissen werden Labor- und Anatomiepraktika angeboten, in denen das Erlernte sofort praktisch angewendet werden kann. Herausragend sind dabei sicher das Anatomiepraktikum am Seziertisch und das Arbeiten am Mikroskop – nicht die einzigen Punkte, die das Vorsemester Medizin in Deutschland einzigartig machen.

Hinzu kommt, dass das Studium an der Prometheus Akademie von vielen Universitäten anerkannt und geschätzt ist und beim Auswahlverfahren ausgesprochen hilfreich sein kann. Alles in allem eine großartige Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen und die Chancen auf einen Platz für ein Medizinstudium erheblich zu verbessern.