Die zweite Runde des Vorsemester Medizin ist gestartet. Ich hab mich darüber gefreut, die anderen wiederzusehen und natürlich auch auf die neuen Themen im Unterricht. Angefangen haben wir mit einer Einführung in die Embryologie und Anatomie. Die folgenden Tage ging es weiter mit Terminologie, während dessen wir die lateinischen Begriffe durchgegangen sind und anschließend wieder themenbezogene Anatomie. Am Donnerstag hatten wir unseren ersten Tag des anatomischen Praktikums.

In kleinen Gruppen am menschlichen Präparat arbeiten

Wir haben uns in acht Gruppen mit jeweils ungefähr 15 Studenten an menschlichen Präparaten das Skelett und die Muskeln angeschaut. Anfangs wurden uns die grundlegenden Strukturen erklärt um diese anschließend am Präparat genau anschauen. An verschiedenen Teilen des Körpers, wie z.B. am Bein oder am Rücken sollten wir dann in kleinen Gruppen mit Hilfe eines Atlanten die verschiedenen Strukturen am Präparat finden und zeigen. Anfangs ist es natürlich sehr schwer die Strukturen, die man theoretisch kennt und im Atlas vor sich sieht, dann auch am echten Präparat zu finden. Zum Beispiel wurden uns am Rücken fünf verschiedene Muskeln genannt, welche wir gemeinsam am menschlichen Körper gesucht haben.

 

Wöchentliche Wissensabfrage des Erlernten

Am Freitag hatten wir dann wieder einen ganz normalen Vorlesungstag, wie wir ihn schon aus dem ersten Teil des Vorsemesters kannten. Behandelt haben wir das Immunsystem und seine Zellen und verschiedene Allergien.

Freitag Abend war dann noch Lernen angesagt, da wir Samstag unsere erste Klausur geschrieben haben. Es war natürlich nicht leicht, samstags so früh aufzustehen. Ich musste um 7:45 Uhr bei mir los, weil ich ziemlich lang fahre. Als Ausgleich hatten wir am Montag unterrichtsfrei. Die Klausur war viel kürzer als die anderen. Sie ging nur 60 Minuten und bestand auch nur aus 20 Fragen. Aus jeder Vorlesung der Woche wurden ungefähr zwei bis drei Fragen abgefragt. Direkt am Montag haben wir dann auch schon wieder unsere Note bekommen.

Ich freue mich sehr auf die kommenden Wochen, da sowohl die Vorlesungen, als auch die Praktika wahnsinnig spannend sind und enorm viel Spaß machen.

Mein Name ist Antonia Weishaupt, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und habe wirklich nicht den besten Schnitt (2,5). Das hält mich ganz und gar nicht davon ab, mein Medizinstudium anzustreben.